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31.07.2012

Mi. 18.07.2012 – Vava´u Gruppe

 

Sand ….

Die südlichen Inseln sind eher niedriger und ähneln den weißsandigen Motus der Tuamotus, wogegen die nördlicheren Eilande eher wie Schwammerln aussehen (hoch, felsig mit unterspülten Klippen).

… oder Korallen

Gemeinsam mit Josef und Eva von der Sanuk II sind wir gemächlich Richtung Neiafu gefahren, denn wie schon in Südamerika gibt es auch hier fast jede Woche einen Feiertag an dem scheinbar nur die Behörden blau machen  und geschmalzene Overtime-Gebühren berechnen wollen (alle Geschäfte und Lokale haben jedoch normal geöffnet). Diesmal war es der Geburtstag des aktuellen Königs, der aber auf den des letzten Königs verschoben und gleich mit einem langen Wochenende verbunden wurde um dann in der nächsten Woche die Hochzeit des Kronprinzen zu feiern – ist gar nicht so einfach und nicht einmal die Betreiber des lokalen Cruiser-Net`s haben immer den richtigen Durchblick (08:30 Uhr auf Kanal 26).

Handcraftmarkt auf Lape Island

So haben wir uns eben ein paar Tage Zeit gelassen, bevor wir offiziell einklariert haben (das einzig blöde ist, dass man bis dahin nicht an Land gehen darf). Kaum dass wir am Pier angelegt haben, sind auch schon die Offiziellen bereit gestanden. Innerhalb von nur zwei Stunden waren wir komplett einklariert, entseucht, für gesund erklärt und verzollt. Endlich  konnten wir uns an Land frei bewegen und die lokale Wirtschaft beleben. Der hiesige Markt quillt über an frischem Obst und Gemüse und auch die “Supermärkte“ lassen bereits die Nähe zu Neuseeland deutlich erkennen. 

Sundowner am hauseigenen Strand

Schnell die E-Mails gecheckt und das Schiff mit Frischproviant beladen, sind wir auch schon wieder dahin gewesen. Wahrscheinlich weil wir so viel Fleisch eingekauft haben, hat sich ausnahmsweise mal ein Fisch in unserem Köder verfangen und wir konnten nach kurzem aber erfolgreichen Kampf einen ca. 5kg schweren Barrakuda an Bord ziehen. Unser nächster Stopp war in der Hunga-Lagune wo wir sehr herzlich von Elke und Werner den hiesigen TO-Stützpunktleitern empfangen wurden. Um zu ihnen zu gelangen muss man quer über den Berg auf die andere Seite der Insel wandern. Elke hat gleich gemeint “nehmt eine Lampe mit, es kann spät werden“ und so war es dann auch.

Geburtstagstorte für Elke und Werner

Gerade sind wir noch mit einem Sundowner am Stand gesessen, als auch schon die Flughunde ihr abendlichen Rundflüge mit integriertem Konzert gestartet haben und es ruck-zuck dunkel war und wir leicht geduselt vom selbstgebrauten Bier durch den nächtlichen Wald heim gestolpert sind. Wie war es denn auch anders zu erwarten, als das wir hier etwas geblieben sind, da noch dazu die Beiden auch in den nächsten Tagen Geburtstag feiern. Im Augenblick sind sieben deutsche Schiffe hier und so gräbt jeder in den Tiefen seiner Schapps und bringt etwas Leckeres zu der Party mit. Es ist schier unglaublich was für Schätze da oft zu Tage befördert werden.

die reicht für zwei

Mir als Wienerin ist es natürlich oblegen eine Sachertorte zu fabrizieren, welche auch mal wieder recht gut gelungen ist (obwohl ich keinen Backofen habe und alles in einer Pfanne backe). Nach dem rauschenden Fest sind wir nach Vaka´eitu gefahren um dort ein bisschen schnorcheln und tauchen zu gehen. Das Gebiet hier ist nicht so groß, als das man sich nicht immer wieder irgendwo trifft und wenn es in Neiafu im Aquarium Cafe auf eine wagenradgroße Pizza ist.

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