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26.01.2011

Mi. 26.01.2011 – Staateninsel – Isla de los Estados

Puerto Hoppner - äußere Bucht u. Einfahrt

Bereits gestern Nachmittag haben wir die hohen Gipfel des letzten Ausläufers der Anden im Dunst am Horizont ausmachen können, jedoch hatten wir da erst noch fünfzig Seemeilen zu bewältigen. Mit ruppiger See und einer starken Strömung aus der Le-Maire-Strasse haben wir uns an diese bizarre Insel herangetastet. Bis zu knappen 1000 m ragen die Felsen aus dem Wasser – ein überwältigender Anblick nach sooo… viel Wasser. Kurz nach 6 Uhr morgens sind wir nach 16 Tagen und 1.250 sm mit einem kurzen Zwischenstopp endlich am Ende der Welt angelangt.

Hagel beim Anlegen

Wir haben vorerst den Anker in der äußeren Bucht geworfen um den richtigen Zeitpunkt beim Gezeitenwechsel für die felsengespickte Einfahrt abzuwarten. Gerade als wir für die Passage den Motor anwerfen, kommen uns zwei Schiffe entgegen, über Funk nehmen wir Kontakt auf und sprechen, man sollte es kaum glauben mit Petra und Corno von der SY Simon de Danser, neben der wir in Piriapolis gelegen sind. Vorsichtig tasten wir uns durch riesige Kelbfelder und eine nur 7 m breite Durchfahrt in die innere Bucht, rechts und links von uns ragen riesige Kalkfelsen auf und Kormorane beobachten interessiert unser Vorhaben.

das ist ganz schön knapp!

Wie eine Spinne vertäut liegen wir mit drei Landleinen einsam in der Bucht und genießen die absolute Ruhe. Kein Schaukeln und Schlagen mehr, nicht mehr irgendwo festhalten oder verspreizen – einfach traumhaft! Ich falle erst einmal in einen komaähnlichen Schlaf, denn die letzten Tage haben schon sehr an der Substanz gezehrt. Christoph ist noch unternehmenslustig und erkundet mit dem Dinghy die Bucht, fährt zum Wasserfall und erklettert die ersten Felsen.

glasklares Wasser

 Hier sieht es aus wie in einem Alpensee, wenn nicht rundherum Meer wäre. Übrigens wurde die Staateninsel bereits von Jules Verne in seinem Roman „Le Phare du Bout du Mode“ verarbeitet und den Leuchtturm am Ende der Welt gibt es wirklich – wir werden ihn noch besuchen.

Kommentare

Also, endlich ein bischen vherdiente ruhe.
Der Faro del fin del mundo wurde komplet restauriert. Auserdehm gibt es eine treue kopie dafon im alten Presidium Museum in Ushuaia.
Gute erholung nach soh viel strapaze.
Pedro & Familie

kann man pinguine essen ?
angeblich sollen eisbären keine pinguine fressen
aber für uns ? so ein knuspriges pinguin brüstchen solltet ihr mal probieren.
bon appetit albi 28.01.11

sytaurus hat am Februar 2nd, 2011 22:43 geantwortet:

nur im Zoo fressen Eisbären Pinguine (wenn sie rankommen). Wir könnten die niemals essen – viel zu süß und außerdem habe ich einem bereits die Pfote geschüttelt und Freundschaft geschlossen (ehrlich!) – wir bleiben lieber bei Fisch, Rind und Co

Liebe Babsi, lieber Christoph,
herzlichen Glückwunsch ! Wir sind sehr beeindruckt. Liebe Grüße aus der Heimat, Werner und Familie

sytaurus hat am Februar 2nd, 2011 22:43 geantwortet:

na noch haben wir diesen Felsen ja nicht gerundet – dauert noch ein bisschen, aber wir halten euch am Laufenden.

Hallo Barbara & Christoph,
Der Octopus, luxerieuster privat Jacht der welt, besitz von Paul Allen, ex sozius von Bill Gates, ein 126mt shiff mit 2xhelikopter, eigenes U-bot, usw liegt in Ushuaia zum zweiten mahl, warsheinlich auf dem weg in die Antarktika. Normalerweise fliegen eingeladete wie Bill Gates mit eigenen jet nach Ushuaia und steigen in diesen shwimmenden plast ein. Hoffentlich koent Ihr ihm sehn wenn in Ushuaia.
Saludos von Buenos Aires,.. Pedro & Familie

sytaurus hat am Februar 2nd, 2011 22:43 geantwortet:

mal schauen was bei unserer Ankunft noch da ist – ob Gorch Fock oder Octopus – falls wir was sehen und ran kommen machen wir Fotos und bringen einen Bericht – aber danke für die Info.

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