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27.04.2013

Mi. 24.04.2013 – Regenwald und Clownfische

ein normaler Einkaufstag

ein normaler Einkaufstag

So jetzt schwimmen wir wieder und nun müssen auch die Vorräte wieder aufgefüllt werden, denn bevor wir das Schiff im November aufs Trockene gestellt haben, wurden noch alle verderblichen Lebensmittel verschenkt, aufgegessen oder vernichtet (wir wollten ja während unserer Abwesenheit keinen Kleintierzoo heranzüchten). Zum Glück sind wir bisher von Kakerlaken oder sonstigen Ungeziefer verschont geblieben und hoffen dies auch in Zukunft mit etwas Vorsorge zu schaffen (prophylaktisch steht immer eine Falle herum, die regelmäßig kontrolliert wird).  So schultern wir die ersten Tage mal wieder unsere Rucksäcke und kehren jeden Abend vollbepackt aufs Schiff zurück. Da wir auch einige Dinge in Suva und Lautoka besorgen wollen liegt es nahe, dass wir uns für drei Tage ein Auto zu mieten und endlich auch mal um Viti Levu (die Hauptinsel)  herumfahren.

Babsi`s neues Kuscheltierchen

Babsi`s neues Kuscheltierchen

Man glaubt es kaum, aber es sind doch glatt 640 km zusammengekommen, so groß hätten wir uns diese Insel gar nicht vorgestellt. Im Inneren hohe schroffe Berge mit abenteuerlichen Schotterpisten quer durch den Regenwald in abgelegene Dörfer und zu den Küsten hin wundervolle Strände oder weitläufige grüne Rinder- und Kuhweiden (jetzt wissen wir auch wo die Milch in Fiji herkommt).  Von den Schäden des Zyklons im Dezember sieht man eigentlich nichts mehr, alle Resorts sind bereits wieder hergerichtet und kaputte Stege und zerbröckelte Piers sind sowieso an der Tagesordnung. Die normale Geschwindigkeitsbeschränkung sind 80 km/h, jedoch vor jeder Dorfdurchfahrt steht ein 50km/h-Schild und meistens gibt es Straßenschwellen über die man vorsichtshalber nur im Schritttempo fahren sollte.

Christoph`s neues Haustier

Christoph`s neues Haustier

“Ärmere“  Dörfer machen es gleich viel subtiler, sie lassen einfach die unzähligen Schlaglöcher im Asphalt und zwingen einem damit automatisch langsam zu fahren. Es dürften sich nicht viele Touristen ein Auto ausborgen, denn überall auf der Strecke wird uns zu gewunken und jeder ruft uns “bula bula“ zu.  Wenn wir mal in einem Dorf stehen bleiben ist es meist gleich für einige Zeit, denn sofort kommen alle zusammen um mit uns zu quatschen. Zum Kavatrinken lassen wir uns jedoch nicht überreden, denn dann kommen wir gar nicht mehr weiter. Im Kula Eco Park, einem weitläufigen Natur- und Tiergarten in der Nähe von Suva kommen wir in hautnahen Kontakt mit Schlagen und Leguanen und werden von hunderten Schmetterlingen umschwärmt. Wie soll man sich da bloß losreißen? Wieder zurück am Schiff haben wir all unsere Einkäufe verstaut und sind möglichst schnell raus aus dem Hafenwasser und rüber nach Malolo Lailai geflüchtet, denn dort kann man wenigstens ins Wasser gehen und gemeinsam mit Bertel und Uts von der SY Odin auch mal wieder tauchen.

endlich mal wieder tauchen

endlich mal wieder tauchen

Endlich die Inselwelt hat uns wieder (auch wenn  wir hier erst die restlichen Rostflecken beseitigen – also wieder arbeiten und nicht nur relaxen)

Malolo_03

unter Wasser

Nemo lässt grüssen

Nemo lässt grüssen

Kommentare

Lieber Christoph, von uns allen gute Wünsche zum morgigen Festtag und weiterhin angenehme und problemlose Reise. Ich hoffe, dass Dein neues Haustier nicht sehr giftig ist.
Herzliche Grüße, auch an Babsi. Werner und Familie

sytaurus hat am Mai 2nd, 2013 05:05 geantwortet:

herzlichen Dank! wir werden heute zur Feier des Tages einen großen Eisbecher essen gehen (wir sind euch ja schließlich ein paar Stunden voraus). Das neue Haustierchen ist nicht giftig, aber dafür würgt sie ganz gerne mal ein bisschen.

Hi!
… jetzt haben wir glatt den Festtag versäumt (Ihr seid nicht mit uns be-facebookt und daher sind wir nicht vorgewarnt!). Herzlichen Glückwunsch nachträglich!
Eines ist ganz klar:
Barbara kriegt den Gesichtszug der Echse viel besser hin als Christoph den seiner Schlange! Üben, Christoph!

Die AKKAnauten

sytaurus hat am Mai 6th, 2013 10:31 geantwortet:

danke für die Glückwünsche, wir haben den Tag segelnd verbracht und selbst fast vergessen (haben am Abend grad noch ein leckeres Curry und ein eisgekühltes Fiji Bitter genossen). Für die Größe an Würgeschlange ist der Gesichtsaudruck doch eh recht entspannt – oder?

Ich glaube eigentlich, es war andersherum: Schlange und Echse haben versucht, Euch zu kopieren…

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