24.06.2016

Fr. 24.06.2016 – New York

Großstadt pur

Großstadt pur

eine Stadt die niemals schläft, das wissen auch wir jetzt nur zu genau. Wenn du um  Mitternacht Hunger bekommst – kein Problem – es findet sich gleich um die Ecke sicher ein offenes Lokal und kein Kellner oder Koch schaut dich ob deiner spätabendlichen Hunger-Attacken komisch an. Um 2 Uhr morgens U-Bahn fahren – kein Problem – du bist sicher nicht alleine.

Genickstarre

Genickstarre

Auch die Supermärkte haben fast rund um die Uhr offen. Leider ist es auch so mit der Geräuschkulisse, es ist hier niemals still oder dunkel. Wir liegen im Hudson River in der Marina 79th. Street  Boat Basin (Upper Westside) – es ist einfach genial so direkt in Manhattan.Zwei Straßen bis zum Broadway, vier Minuten zu Fuß bis zum Central Park und 10 Minuten mit der Metro nach Downtown-Manhattan. Unsere armen Seglerfüße sind solche Strapazen gar nicht mehr gewohnt, tagelang durch Häuserschluchten wandern. Es sieht nämlich alles durch die Größe immer relativ nahe aus, ist es aber in Wirklichkeit gar nicht. Mit der Metro ist es zwar sehr bequem, aber man sieht halt nichts aus dem Untergrund. Und so latschen wir eben unsere Sohlen ab, inzwischen sind wir sicher 10 cm kleiner und unsere Schuhe um zwei Nummern größer.

Taxis überall

Taxis überall

Als professionelle Touristen  waren wir natürlich am Empire State Building,  sind mit der (freien) Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei und haben die Skyline von Manhattan genossen. Waren sowohl am Tag wie auch in der Nacht am Time Square  und haben die unzähligen Lichter und Leuchtreklamen auf uns wirken lassen. Haben uns Paramour, eine Broadway- Artistik-Show vom Cirque du Soleil angesehen und waren zum Entspannen und Ausruhen im Central Park. Ach übrigens, die Pinguine aus “Madagaskar“ haben wir auch im Central Park-Zoo besucht. Aber außer dem schönen Glockenspiel, sieht es komplett anders aus. Wir waren auf der Intrepid, einem riesigen Flugzeugträger und haben  zwei fußschonende Tage in den Hop-on/off Bussen verbracht und so einen Großteil der Stadt gesehen.

Flatiron-Buliding

Flatiron-Buliding

Es ändert jedoch nichts daran, dass man trotzdem viel unterwegs ist. Egal welchen Event man ansteuert, man bleibt ganz sicher irgendwo dazwischen hängen, weil wirklich an jedem Eck etwas los ist. So waren wir z.B. am Puerto Rico Day auf dem Weg zur 5.Av. zur großen Parade, aber dazwischen waren noch auf dem Broadway ein Straßen-Flohmarkt und die Generalprobe des Tony-Awards vor dem Beacon-Theatre mit vielen Prominenten und ein BBQ-Festival in einem der Parks – und da soll man weiterkommen, echt schwer. Am Memorial Day waren alle Straßen voll von Uniformen in jeder Art. Wir hatten uns die Parade in Brooklyn ausgesucht – echt beeindruckend wie viele unterschiedliche Polizeiverbände, Feuerwehren und Army-Abteilungen es gibt.  Auf jeden Fall sind alles echte Patrioten, so viele Flaggen sieht man sonst irgendwo auf der Welt auf einem Fleck. Aber nicht immer hält man so viel Trubel aus, da fahren wir mal für ein paar Tage zu Mary Ann aufs “Land“ oder sie borgt uns ihr Zweitauto und wir fahren stilvoll mit dem Cabrio nach Pennsylvania zu unseren Freunden Wolfgang, Birgit und Rafael. Gemeinsam machen wir dann dort York und Baltimore unsicher.

OneWorld Center

OneWorld Center

Also fad wird uns sicher nicht, aber nach vier Wochen in dieser unbeschreiblichen gigantischen, pulsierenden und beeindruckenden Großstadt sehnen wir uns schon wieder nach der Einsam/Zweisamkeit auf unserer Taurus. Abgesehen davon wird es langsam Zeit über den Atlantik zu kommen – nächster Stopp: AZOREN

 

Kommentare

Hallo ihr beide ,
wir sind schon seit Jahren begeisterte
Leser euerer Berichte und sind schon ein wenig traurig das eure Reise sich langsam dem Ende nähert.
Wir wünschen euch erstmal eine gute Fahrt zu den Azoren.
Fairwinds Arthur u.Claudia

sytaurus hat am Juni 25th, 2016 00:55 geantwortet:

juchee, wieder treue Fans! Wir freuen uns immer wenn wir Feedback bekommen. Ein bisschen sind wir ja noch unterwegs – da gibt es schon noch die eine oder andere Lebensmeldung von uns – versprochen!

Hei ihr Zwei,
schade, dass wir uns in NY nur so kurz gesehen haben als Nachbarn an der Tonne. Wir haben unseren Plan geändert und nicht die Azoren angelaufen, sondern direkt in 36 Tagen nach Europa zurückgesegelt. Ratet mal, wo wir jetzt sind (Stadt, zweiter Buchstabe ist ein O). Euch beiden alles Gute, fair winds und take care!
Gudrun & Manfred

sytaurus hat am Juli 28th, 2016 20:47 geantwortet:

wir sind heute nach 31 Seetagen endlich in Flores/Azoren angekommen und wollten euch gerade schreiben wo ihr seid – natürlich in Cork/Irland !!!!! Wir gratulieren euch zu dieser gigantisch schnellen Überfahrt. Der RCYC ist ja wirklich nobel, wir hatten auch schon das Vergnügen dort. Schade das wir euch nicht mehr getroffen haben, aber wer weiss vielleicht irgendwo anders?!?!

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