6.03.2013

Sa. 02.03.2013 – Ab nach Süden

so fühlen wir uns

so fühlen wir uns

Jetzt reicht`s, seit fast fünf Wochen fast nur schlechtes Wetter! Eine Front löst die nächste ab und es ist keine Besserung in Aussicht. Wir haben jetzt genug vom Regen und treten nun das Gaspedal fest durch bis wir hoffentlich im Süden wieder Sonnenschein finden. Wir sind zwar Glückskinder und  immer wieder können wir auch ein paar halbwegs trockene Stunden genießen, aber die sind uns nicht genug. Nachdem wir die Schwiegereltern vor einer Woche pünktlich am Flughafen abgeliefert haben sind wir gleich in nördlicher Richtung nach Bribie Island weitergefahren und weil so ein Traumwetter war, haben wir uns mal zwei Ruhetage am Strand gegönnt.  Einfach nur die Sessel ausgepackt und ein kühles Bier auf der nächsten Sanddüne genossen oder an den kilometerlangen   puderzuckerfeinen weißen Traumstränden entlangwandern und damit wir nicht überhitzen springen wir in die anrollenden Wellen. Diese Strände sind auch bei den Surfern sehr beliebt und wir gucken ihnen gerne bei ihren Loops und Rides zu.

für uns zu heftig

für uns zu heftig

Wir trauen uns dies jedoch nicht, denn für Anfänger sind diese Wellen ganz sicher nicht geeignet.  An der gesamten Goldküste tummeln sich die Surfer in den Wellen, speziell in Surfers Paradies, Burleigh Heads und Byron Bay. Leider haben wir dort mit dem Wetter nichtmehr so viel Glück. Jede nur halbwegs trockene und aufgelockerte Möglichkeit nutzen wir für kleinere oder größere Wanderungen, aber die Regenjacke und der Drizabone-Hut dürfen dabei nie fehlen.

manche Strassen haben Handicaps

manche Strassen haben Handicaps

Die gesamte Ostküste ist mehr oder weniger überschwemmt und wir müssen immer wieder Umwege wegen umgefallener Bäume oder aus den Ufern getretenen “Bächen“ fahren. Da wir ja unverbesserliche Optimisten sind, schlagen wir kurz nach Coffs Harbour den Weg nach Armidale über den Waterfall-Way ein. Wir passen jedes Regenloch ab und dann sind wir auch schon beim nächsten Wasserfall und wenn es nicht besser wird verbringen wir den Tag in der Bibliothek oder dem Kaffeehaus (juchhe, auch die Wirtschaft muss leben).

Dorrigo NP

Dorrigo NP

Durch die starken Regenfälle sind die Wasserfälle derzeit natürlich sehr beeindruckend, wenn auch etwas braun. Schwimmen ist im Augenblick nicht sehr angeraten. Selbst die kleinsten Rinnsale sind zu reißenden Flüssen angewachsen und nehmen alles mit, was sich ihnen in den Weg stellt.Nur drei Tage bevor wir durch das historische Bellingen fahren ist der dortige Fluss binnen weniger Stunden neun Meter hoch über die Ufer getreten und  hat die Old Butter Factory und die angrenzende Häuser bis zum Dachfirst unter Wasser gesetzt. Zum Glück konnten alle Menschen gerettet werden.  Überschwemmungen gibt es zwar immer wieder, aber selten so heftig wie dieses Jahr.

Apsley Falls

Apsley Falls

In Ellenborough stehen wir auf dem Campground, aber in der Nacht schwillt der Fluss derartig an, dass wir uns  vorsichtshalber doch lieber auf den etwas höher gelegenen Parkplatz stellen. Es passiert zum Glück nichts, aber wir haben so ungern nasse Füße.

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