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	<title>SY-Taurus</title>
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	<description>Wir segeln um die Welt</description>
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		<title>Fr. 04.05.2012 &#8211; Huahine</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polynesien]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt sind es doch bereits zwei Wochen, die wir auf dieser bezaubernden Insel verbringen. Malerische Buchten von hohen grünen Hängen umschlossen (Mt. Turi 669m) und gleich davor kleine weiß-sandige Motus (Koralleninselchen) inmitten der tosenden Brandung. Leider diesmal nicht nur bei Sonnenschein, denn ein ausgeprägtes Tiefdruckgebiet hält sich standhaft genau über uns, aber was soll`s so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4416" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Fischfalle.jpg"><img class="size-medium wp-image-4416" title="Fischfalle" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Fischfalle-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">historische Fischfalle</p></div>
<p>Jetzt sind es doch bereits zwei Wochen, die wir auf dieser bezaubernden Insel verbringen. Malerische Buchten von hohen grünen Hängen umschlossen (Mt. Turi 669m) und gleich davor kleine weiß-sandige Motus (Koralleninselchen) inmitten der tosenden Brandung. Leider diesmal nicht nur bei Sonnenschein, denn ein ausgeprägtes Tiefdruckgebiet hält sich standhaft genau über uns, aber was soll`s so haben wir wenigstens genug Wasser für den Tank und zum Wäschewaschen.</p>
<div id="attachment_4415" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Marae.jpg"><img class="size-medium wp-image-4415" title="Marae" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Marae-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Marae Manunue</p></div>
<p>Als sich dann endlich die Sonne wieder gezeigt hat, sind wir mit dem Beiboot den engen Kanal zum Lac Fauna Nui nach Maeva gefahren. War aber gar nicht so einfach, denn abschnittsweise war es so flach, dass wir zwischen den jahrhundertealte Steinreusen, die heute noch benutzt werden, mit den Paddeln staken mussten. Es hatte sich aber gelohnt, denn die alten Marae (Opfer- und Versammlungsplätze) waren die am besten erhaltenen, die wir bisher gesehen haben. Eine große Anzahl an stufenartigen Plattformen, Versammlungshäusern und kultischen Felszeichnungen sind hier noch erhalten.</p>
<div id="attachment_4417" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Piroge-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-4417 " title="Piroge-1" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Piroge-1-300x145.jpg" alt="" width="300" height="145" /></a><p class="wp-caption-text">Ankunft der Outriggerkanus</p></div>
<p>In Faie wollten wir dann die heiligen Ohrenaale mit den blauen Augen besuchen, haben sie jedoch nicht gesehen, da derzeit ein neues Bassin für sie gebaut wird und sie sich irgendwo im oberen Flusslauf verkrochen haben. Endlich haben wir mal wieder das Gefühl der Normalität, denn hier fährt nicht jeder einen übertrieben großen neuen Pick-up mit 3l-Maschine oder hat 400PS an seinem Boot hängen.</p>
<div id="attachment_4418" class="wp-caption alignright" style="width: 225px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Piroge-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-4418 " title="Piroge-3" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Piroge-3-215x300.jpg" alt="" width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Begrüssungssignal ....</p></div>
<p>Zum ersten Mal in Französisch Polynesien sehen wir auch mal kleinere Autos mit Rostflecken und Beulen und Fischerboote mit kleinen tuckernden Motoren &#8211; ein echt angenehmes Gefühl. Nach knapp einer Woche in Einsamkeit, sind wir dann doch mal in den Hauptort nach Fare gefahren, denn auch der Kühlschrank schreit wieder nach Frischware und wir nach einem kühlen Bier (knapp bevor der Notstand ausgerufen wurde). Überraschenderweise sind hier die Preise nicht so gehoben, wie auf den anderen Inseln und wir finden sogar gleich neben dem Pier eine Bar wo der Pitcher (1,5l) in der Happy Hour sage und schreibe nur CFP 750,&#8211; (€ 6,&#8211;) kostet. Da wir zur Abwechslung mal die Annehmlichkeiten der Zivilisation (frisches Baguette zum Frühstück und ein kalt serviertes Bier am Abend) genießen, bleiben wir knapp eine Woche hier hängen.</p>
<div id="attachment_4419" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Haka.jpg"><img class="size-medium wp-image-4419" title="Haka" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Haka-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">.... und anschließende Tänze</p></div>
<p>Inzwischen trudeln auch langsam die Luxusschiffe der ARC-Worldtour ein (die ersten hatten wir bereits in Papeete gesehen) und heute gibt es einen ganz speziellen Empfang. Sieben Outrigger-Kanus unter Segeln fahren seit knapp zwei Jahren durch den gesamten pazifischen Raum und treffen im Lauf des Tages in Huahine ein (www.pazificvoyager.org) und wir sind natürlich live dabei. Die ganze Sternfahrt dient dem Zweck, die einheimische Bevölkerung auf den Schutz der Meere (Überfischung, Verschmutzung) hinzuweisen und zum Energiesparen zu motivieren.</p>
<div id="attachment_4420" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Babsi-Blumenkette.jpg"><img class="size-medium wp-image-4420" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/05/Babsi-Blumenkette-300x288.jpg" alt="" width="300" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">und diesmal werden sogar wir geschmückt</p></div>
<p>Alle Schiffe laufen mit speziellen Strommotoren, die nur durch Sonnenenergie angetrieben werden. Eigentlich wollten wir uns ja heute bereits in Tahaa mit unseren Freunden der Objectif lune treffen und so fahren wir bei Vollmond raus aufs Meer um beim morgigen Sonnenaufgang vor Tahaa zu stehen.</p>
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		<title>Zahlen und Fakten &#8211; Ein Jahresrückblick der anderen Art</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 22:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon wieder ist ein Jahr um, für uns nun schon das zweite Jahr auf See oder sollten wir besser schreiben in Buchten und Häfen? Aber erst mal von Anfang an, wir sind am 14.04.2010 von Lemmer in den Niederlanden aufgebrochen und haben dabei im ersten Jahr 10.696 NM zurückgelegt. Am 20.02.2011, also 10 Monate später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder ist ein Jahr um, für uns nun schon das zweite Jahr auf See oder sollten wir besser schreiben in Buchten und Häfen? Aber erst mal von Anfang an, wir sind am 14.04.2010 von Lemmer in den Niederlanden aufgebrochen und haben dabei im ersten Jahr 10.696 NM zurückgelegt. Am 20.02.2011, also 10 Monate später umrundeten wir bereits das Kap Hoorn. Im letzten Jahr haben wir uns schon mehr Zeit gelassen und nur mehr 7.636 NM herunter gespult, um schließlich hier in Tahiti, im Herzen der Südsee, einzutreffen. Aber scheinbar verlernt man auch das Segeln, denn im Gegensatz zum ersten Jahr sind wir mit 1.927 NM um ca. 700 NM mehr unter Maschine gefahren, aber kann man das wirklich so sehen? Schwer zu sagen, denn die chilenischen Kanäle sind eine Klasse für sich. Permanenter Nordwestwind und enge Fahrwasser, die selbst sehr ambitionierte Segler nur selten zum Kreuzen motivieren, sprechen eine klare Sprache. Auf dieser 1.760 NM  langen Strecke vom Kap nach Valdivia konnten wir immerhin 295 NM segeln, das ist weitaus mehr, als bei so manch anderem Schiff &#8211; d.h. wir haben alleine auf dieser relativ kurzen Strecke 1.465 NM unter Motor zurückgelegt und dabei 904 l besten chilenischen Diesel verheizt, das ist weit mehr als wir die übrigen zwei Jahre verbraucht haben. Bei jedem Autofahrer sollten sich jetzt alle Nackenhaare aufstellen, denn dies entspricht 0,62 Liter pro nautischer Meile oder erschreckende 33,5 l/100km! Würde man unsere bisher gefahrene Gesamtstrecke  nun mit unseren bisher verfahrenen Treibstoff aufrechnen käme man auf 4,5l/100km. Und das obwohl wir einen sparsamen Motor besitzen und wann immer möglich segeln &#8211; von wegen ökonomisches Fortbewegungsmittel!<br />
Wir werden immer wieder gefragt, was wir denn die ganze Zeit machen. Na ja, scheinbar nicht das Schiff bewegen! Denn in diesem Jahr sind wir nur 128 Tage gefahren, immerhin 37 Tage mehr als im Jahr zuvor. Aber das liegt ebenfalls an den chilenischen Kanälen, da wir immer nur kurze Tagesetappen zurücklegen konnten. Trotzdem haben wir uns nur 26% unserer Zeit mit unserem schwimmenden Heim fortbewegt. Die restliche Zeit hatten wir zur freien Verfügung um Land und Leute kennen zu lernen, tja schön wäre es, aber eine unserer Hauptbeschäftigungen ist es, das Schiff am Laufen zu halten und vor allem die Millionen Dinge für unser Wohlbefinden und natürlich das unserer Taurus ausfindig zu machen, zu besorgen und an Bord zu schleppen. Dies kann ganz schön ins Gewicht gehen, wir versuchen zwar kontinuierlich unsere Vorräte aufzufüllen, aber hin und wieder müssen wir auch Großeinkäufe starten. Diese waren in Lemmer / Niederlande, Gran Canaria /Kanaren,  Mar del Plata/Argentinien und Ushuaia / Argentinien jeweils ca. 500kg oder in Valdivia / Chile ca. 1,2t (sollte für den Gesamtpazifischen Raum reichen). Schwimmt unser Schiff denn da eigentlich noch? Was soll ich sagen unser Wasserpass ist mittlerweile ca. 15cm höher als zu Beginn unserer Reise. Natürlich werden alle die mich kennen dieses auf meinen immerwährenden Hunger schieben, dies will und kann ich sicher nicht abstreiten, aber es ist nicht nur mein immer knurrender Magen. Denn unsere Route führt uns in immer abgelegenere Gegenden unserer Erde, wo das Einkaufen von speziellen Lebensmitteln oder Ersatzteilen entweder sehr schwierig bis unmöglich oder sehr teuer ist. Natürlich passen wir uns beim Essen an die örtlichen Gegebenheiten an, aber ein bisschen Luxus tut auch mal ganz gut. Was bunkern wir denn so ein, wenn wir zum Beispiel von Chile über 5.000Nm nach Tahiti fahren und mehr oder minder fünf Monate ohne oder nur mit sehr rudimentärer Versorgungsmöglichkeit rechnen müssen. Da wären sehr viele Frischproduckte, welche wir zum Teil rasch verzehren müssen oder entsprechend haltbar machen. So wird fleißig eingekocht, getrocknet oder eingelegt. Man glaubt gar nicht wie lange sich zum Beispiel Kohl oder Zitrusfrüchte bei richtiger Lagerung frisch halten und wie man sich nach zwei Monaten über ein selbsteingekochtes  Rindsragout freut. Des Weiteren haben wir natürlich jede Menge Gewürze und jeder, der Barbara kennt weiß, dass dies keinen kleinen Posten darstellt. Außerdem kommen da noch 40 kg Mehl, 20 kg Nudeln jeglicher Art, ca. 200 diverse Dosen mit Fleisch, Fisch oder Gemüseinhalt, natürlich jede Menge Öl, Essig, Zucker, Tomatenmark, Trockenmilch, Kaffeepulver, Wein, Saft  usw., außerdem Reinigungsmittel, Zahnpasta und -bürsten, Sonnencreme, WC-Papier, … . Jetzt werden viele von euch denken, dass man damit sicher nicht auf ca. 1200kg kommt &#8211; oh doch, man glaubt ja gar nicht was so in einen Schiffsbauch reingeht. Nicht zu vergessen sind natürlich auch noch die Ersatzteile, Werkzeuge und Materialien. Da hätten wir zum Beispiel Ersatzlichtmaschine, Wasserpumpe, Dichtungssätze, Einspritzdüsen, Öl- und Dieselfilter, 20l Motoröl, 5l Getriebeöl  für unseren Motor, Opferanoden, Grundierungen und Lacke für unseren Rumpf, Unmengen an Niroteilen und Ersatzleinen für unser Rigg, weiters Stoffe und Fäden zum Ausbessern unserer Segel und Persenning. 8kg Schweißelektroden, eine Argonflasche fürs WIG-Schweißen und noch vieles mehr. Dann noch abgesehen vom normalen Tank. 550l Diesel sowie die 100l Benzin in Kanistern.<br />
Aber jetzt genug mit dem Aufzählen, denn wenn wir hier unsere ganze Proviant-, Ersatzteil -und Geräteliste veröffentlichen, würden wir eine Erweiterung unseres Homepagespeicherplatzes benötigen.<br />
Kommen wir jetzt mal zu einem Thema, das die meisten brennend interessiert. Wenn wir nämlich erzählen, was wir machen, kommt sofort die Frage &#8220;Was kostet so was eigentlich&#8221;? Nach zwei Jahren hat sich langsam das Leben normalisiert und eingependelt, daher kann man sich mal an dieses Thema wagen. Die die uns kennen wissen, dass wir in erster Linie Land und Leute kennenlernen wollen, das bedeutet, dass wir wenn immer möglich Reisen in das Landesinnere mit dem Mietauto, dem Bus oder dem Flugzeug machen. Natürlich gehen wir gerne und oft essen und halten uns generell so weit wie möglich bei den Einheimischen auf. Kurz und gut, wir sind nicht sehr sparsam. Trotzdem wird einem sehr schnell klar, dass der teuerste Posten das Schiff mit 55% ist. Freizeitgestaltung wie Landreisen und Essengehen kommen dabei auf knapp mal 25%, die restlichen 20 % fallen auf Lebensmitteleinkäufe. Obwohl am Beginn unserer Reise die Schiffskosten noch etwas höher lagen, da wir einige Dinge nachrüsten oder verbessern mussten, sind die Prozentsätze über die letzten zwei Jahre annähernd konstant. Also wenn man sparen will sollte man das nicht an der Freizeitgestaltung, sondern an der Größe des Schiffes machen &#8211; je kleiner das Schiff, desto kleiner die Kosten! In klaren Zahlen haben wir über die letzten zwei Jahre durchschnittlich ca. 1.500,-€/Monat alles in allem ausgegeben, also eigentlich gleich viel bzw. etwas weniger als wir so normalerweise zu zweit in Wien benötigt haben.<br />
Wir hoffen euch mit diesen Zahlenspielereien mal gezeigt  zu haben, ein solches Unternehmen aus einer anderen Perspektive zu betrachten oder eventuell aber auch den Anstoß, selbst in See zu stechen, gegeben zu haben. Wie verrückt ihr uns jetzt haltet, bleibt jedem selbst überlassen &#8211; wir sind auf jeden Fall glücklich!</p>
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		<title>Sa. 21.04.2012 – unter Rochen und Haien</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 22:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polynesien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schnell doch so die Tage verfliegen! Je länger wir  wo verweilen, desto intensiver werden auch die sozialen Kontakte. So besucht uns gelegentlich Matt von der Mojomo mit seiner Violine und geigt uns wunderbar auf oder wir grillen gemeinsam mit Brian und Sue von der Blue Bear oder sind auf der Shark zu einer Geburtstagsparty [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4396" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="virtuoses Intermezzo" rel="lightbox[120421]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Matt.jpg"><img class="size-medium wp-image-4396" title="Matt" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Matt-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">virtuoses Intermezzo</p></div>
<p>Wie schnell doch so die Tage verfliegen! Je länger wir  wo verweilen, desto intensiver werden auch die sozialen Kontakte. So besucht uns gelegentlich Matt von der Mojomo mit seiner Violine und geigt uns wunderbar auf oder wir grillen gemeinsam mit Brian und Sue von der Blue Bear oder sind auf der Shark zu einer Geburtstagsparty eingeladen, was jedoch ein kleines Handicap hat, denn es waren nur Franzosen anwesend.</p>
<div id="attachment_4397" class="wp-caption alignleft" style="width: 140px"><a title="Miss Tahiti" rel="lightbox[120421]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Miss_Tahiti22.jpg"><img class=" wp-image-4397 " title="Miss_Tahiti2" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Miss_Tahiti22-162x300.jpg" alt="" width="130" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Miss Tahiti</p></div>
<p>Auch die Kontakte zur österreichischen Seglergemeinschaft intensivieren sich, so sitzen wir gemeinsam mit Yabyum, Sanuk oder Mopepo öfters am Abend gemütlich zusammen und plaudern oft bis in die späte Nacht. Letztes wurde im Stadthafen von Papeete ein Bootscorso mit Katmaranen, Optimisten, Stehpaddlern und geschmückten traditionellen Auslegerkanus zu Ehren der Wahl der neuen Miss Tahiti veranstaltet. In der Nacht wurde dann alles noch durch Fackeln und eine Feuershow illuminiert und eine buchstäblich spritzige Wasserschi- und Wakeboardvorführung geboten.</p>
<div id="attachment_4398" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a title="gar nicht so einfach zu steuern" rel="lightbox[120421]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Fest5.jpg"><img class=" wp-image-4398 " title="Fest5" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Fest5-300x227.jpg" alt="" width="270" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">gar nicht so einfach zu steuern</p></div>
<p>Beim großen Feuerwerk waren wir jedoch bereits wieder auf unserem Schiff, denn die öffentlichen Busse gehen nur bis 21 Uhr und die Taxipreise sind hier unverschämt hoch (speziell in der Nacht). Trotz der angenehmen Gesellschaft rumoren unsere Wandernieren bereits und der Westen lockt mit neuen Inseln und Erlebnissen. So machen wir alles wieder reisefertig und wollen vor der Abreise noch zollfrei tanken (die Bestätigung hatten wir uns bereits beim Zoll geholt).</p>
<div id="attachment_4399" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="Ausfahrt der Marina Taina" rel="lightbox[120421]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Taina_Surfer.jpg"><img class="size-medium wp-image-4399" title="Taina_Surfer" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Taina_Surfer-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Ausfahrt der Marina Taina</p></div>
<p>Damit wir uns keine Verschmutzungen im Tank holen füllt Christoph alle Kanister durch einen Filter in den Tank und wir fahren mit den leeren Kanistern im Dinghy zur Tankstelle. Zu unserer Verwunderung dürfen wir nur Diesel direkt in den Tank füllen (keine Kanister und kein Benzin, obwohl es beim Zoll so angeschrieben ist). Was bleibt uns anderes übrig, als mühsam den Diesel wieder aus dem Tank in die Kanister zu pumpen und mit dem Schiff direkt bei der Tankstelle anzulegen. Bei einer Preisersparnis von 35% lohnt sich der Aufwand jedoch.</p>
<div id="attachment_4400" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="Opunohu Bay" rel="lightbox[120421]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Opunohubay2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4400" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Opunohubay2-300x158.jpg" alt="" width="300" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Opunohu Bay</p></div>
<p>Wir machen noch einen Zwischenstopp in Moorea, diesmal in der Opunohu Bay und wollen hier tauchen gehen. Eigentlich sollten hier die schönsten Tauchplätze der Gesellschaftsinseln sein, jedoch was wir sehen ist nur ein total totes Riff, na gut, viele bunte Fische die scheinbar angefüttert sind und ein paar Haie, aber nichts im Vergleich zu den Tauchplätzen in den Tuamotus.</p>
<div id="attachment_4402" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="&quot;umschwärmt&quot;" rel="lightbox[120421]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Chr.Fisch_.jpg"><img class="size-medium wp-image-4402" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Chr.Fisch_-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;umschwärmt&quot;</p></div>
<p>Ein Lichtblick war dann jedoch unser Ausflug zum Rochenpoint, wo die Tierchen zwar auch angefüttert sind, aber so zahlreich und zutraulich, dass man sich ihrer kaum erwehren kann. Es war lustig, als wir mit dem Dinghy dorthin kommen, sagt Christoph noch: „lass den Anker in den Sand fallen, nicht auf die Korallenköpfe“ (als ob ich dies nicht wüsste), nur haben sich diese “Korallenköpfe“ als Stachelrochen entpuppt.  </p>
<div id="attachment_4403" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="einfach majestätisch ..." rel="lightbox[120421]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Stachelrochen1.jpg"><img class="size-medium wp-image-4403" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Stachelrochen1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">einfach majestätisch ...</p></div>
<p>Sobald man ins Wasser gleitet, kommen sie ganz nah und stupsen einen an. Auch die Haie haben diese Futterquelle bereits entdeckt und schwimmen ganz ungeniert dazwischen umher (stupsen einem jedoch nicht an). Wenn der Wind uns gnädig ist, werden wir bereits morgen wieder in See stechen.</p>
<div id="attachment_4404" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="... aber aufdringlich" rel="lightbox[120421]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Stachelrochen2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4404" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Stachelrochen2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">... aber aufdringlich</p></div>
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		<title>Fr. 13.04.2012 – Radiance of the sea</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 03:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern haben wir unseren Ankerplatz wieder von Moorea nach Tahiti verlegt, denn heute kommt uns Angelika besuchen. Leider nur für ein paar Stunden, denn Kreuzfahrer haben es immer eilig. Vor einer Woche noch in Neuseeland, heute eine Inselrundfahrt in Tahiti, morgen ein Bootsausflug in Moorea und übermorgen bereits in Bora Bora. Auch so kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<div id="attachment_4375" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="Radiance of the sea" rel="lightbox[120418]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/K_Schiff2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4375" title="K_Schiff2" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/K_Schiff2-300x98.jpg" alt="" width="300" height="98" /></a><p class="wp-caption-text">Radiance of the sea</p></div>
<p>Gestern haben wir unseren Ankerplatz wieder von Moorea nach Tahiti verlegt, denn heute kommt uns Angelika besuchen. Leider nur für ein paar Stunden, denn Kreuzfahrer haben es immer eilig. Vor einer Woche noch in Neuseeland, heute eine Inselrundfahrt in Tahiti, morgen ein Bootsausflug in Moorea und übermorgen bereits in Bora Bora. Auch so kann man sich innerhalb von ein paar Wochen einen groben Überblick verschaffen und dann gezielt fürs nächste Mal sein Reiseziel buchen (für uns wäre das zu stressig). Bereits am Vormittag fahren wir mit dem Bus nach Papeete, besorgen noch ein paar Dinge am Markt und warten dann am Pier auf das Kreuzfahrtschiff.</p>
<div id="attachment_4376" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="kaum eine Welle" rel="lightbox[120418]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/K_Schiff3.jpg"><img class="size-medium wp-image-4376" title="K_Schiff3" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/K_Schiff3-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">kaum eine Welle</p></div>
<p>Pünktlich erscheint ein riesiger Koloss in der Hafeneinfahrt und wird größer und größer. Die Menschen an Bord sehen wie Ameisen aus, denn mit 13 Decks ist die Radiance of the sea schon beeindruckend. Das Wende- und Anlegemanöver geht ruck-zuck und zu unserer Verwunderung ist die Heckwelle dieses Ozeanriesens kleiner, als von so manchem hiesigen Motorboot. Angestrengt versuchen wir unsere Freundin unter den Menschenmassen ausfindig zu machen und plötzlich hören wir weit über uns, die uns so bekannte Stimme rufen “Servus Christoph-Hallo Babsi“. Angelika hatte uns bereits gesehen und sich vom Bug des Schiffes bis ans Heck durchgearbeitet. (naja, wir waren ja leicht zu erkennen, als fast einzige Bleichgesichter in der Menge an Polynesiern). Zur allgemeinen Verwunderung sind die Zollformalitäten rasch vonstattengegangen und auch die Lebensmittelspürhunde haben unsere Mannerschnitten nicht erschnüffelt.  </p>
<div id="attachment_4378" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="Radiance of the sea" rel="lightbox[120418]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Angie.jpg"><img class="size-medium wp-image-4378 " title="Angie" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Angie-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">die Freude ist gross</p></div>
<p>So sind die Anderen in ihre Rundfahrtbusse gestiegen und wir haben unserer Freundin Papeete auf unsere eigene Art gezeigt. Zuerst über den großen bunten Markt mit Verkostung von einheimischen Spezialitäten, zur Cathedrale de Notre Dame bis zum Perlmuseum. Danach musste ein Pitcher Hinano (lokales Bier) dran glauben, denn so ein Stadtspaziergang macht ordentlich durstig. Außerdem wollten wir ja endlich sehen, was Angelika in ihrer großen Tasche für uns mitgebracht hat. In diesem Sinne möchten wir auch all unseren großen und kleinen Helferchen in der Heimat danken, die für uns so unermüdlich und oft so kurzfristig Sachen besorgen und dafür nur selten etwas verlangen. Also ein ganz großes Dankeschön an Alex, Andreas, Angelika, Johnny, Wolfgang und unsere Mütter!!! (mit Absicht in alphabetischer Reihenfolge). Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie sehr wir diese Hilfe zu schätzen wissen.</p>
<div id="attachment_4379" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="schwerer Abschied  ..." rel="lightbox[120418]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/alle_Drei.jpg"><img class="size-medium wp-image-4379" title="alle_Drei" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/alle_Drei-300x282.jpg" alt="" width="300" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">schwerer Abschied ...</p></div>
<p>Bei Einbruch der Dunkelheit wurden dann wieder die fahrbaren Essenstände am Place Vaiete geöffnet und wir haben uns noch ein leckeres Poisson cru mit Cocosmilch und Musikuntermalung zum Abschied gegönnt. Leider war der Tag viel zu schnell vorbei und um Mitternacht hat das Schiff bereits Richtung Moorea abgelegt. Aber nichts desto trotz haben wir auch diesen kurzen Besuch sehr genossen.</p>
<div id="attachment_4384" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="... mit Musikuntermalung" rel="lightbox[120418]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Musiker.jpg"><img class="size-medium wp-image-4384" title="Musiker" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Musiker-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">... mit Musikuntermalung</p></div>
</div>
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		<title>Di. 10.04.2012 – wieder in Moorea</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 23:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Marina Taina in Papeete ist immer viel los, fast jeder arbeitet an seinem Schiff und es hämmert und bohrt den ganzen Tag. Speziell wenn ein langes Wochenende bevorsteht, rasen noch dazu Unmengen an Motorbooten und Jet-Ski`s vorbei und machen neben unnötigen Krach auch unangenehme Wellen. Samstagmorgen stehen wir plötzlich in Mitten des größten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4343" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="die Regatta kommt ..." rel="lightbox[120410]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Regatta1.jpg"><img class="size-medium wp-image-4343" title="Regatta1" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Regatta1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">die Regatta kommt ...</p></div>
<p>In der Marina Taina in Papeete ist immer viel los, fast jeder arbeitet an seinem Schiff und es hämmert und bohrt den ganzen Tag. Speziell wenn ein langes Wochenende bevorsteht, rasen noch dazu Unmengen an Motorbooten und Jet-Ski`s vorbei und machen neben unnötigen Krach auch unangenehme Wellen. Samstagmorgen stehen wir plötzlich in Mitten des größten Regattafeldes an Auslegerkanus, dass wir bisher gesehen haben. An die fünfzig Schiffe umrunden Tahiti und werden von mindestens doppelt so vielen Motorbooten und Jet-Ski begleitet.</p>
<div id="attachment_4344" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="... und mit ihr die Begleitboote" rel="lightbox[120410]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Regatta2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4344 " title="Regatta2" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Regatta2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">... und mit ihr die Begleitboote</p></div>
<p>Wir sehen ja ein, dass dies der Nationalsport ist, aber genug ist genug. Nachdem wir nun fast alles fertig haben, ist uns eine kleine Pause vergönnt und wir verholen uns für ein paar Tage rüber nach Moorea, denn dort ist es ruhiger und auch viel schöner zum schwimmen und schnorcheln.  In nur zwei Stunden segeln wir zum Passe Vaiare und liegen in glasklarem Wasser, sogar Adlerrochen schwimmen gegen Abend  um unser Schiff. Das Paradies ist wieder hergestellt – herrlich klares Wasser mit unzähligen bunten Korallen und Fischen, eine ruhige Lagune und nur 200m entfernt die donnernden Wellen an der Riffkante – so ist das Leben schön!</p>
<div id="attachment_4345" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="Moorea am Abend" rel="lightbox[120410]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Moorea_Abend.jpg"><img class="size-medium wp-image-4345" title="Moorea_Abend" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Moorea_Abend-300x82.jpg" alt="" width="300" height="82" /></a><p class="wp-caption-text">Moorea am Abend</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sa. 07.04.2012 – andere Länder, andere Sitten</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 23:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist erst das zweite Mal, dass wir an einem Ort sind wo sich viele Langfahrtsegler versammelt haben, denn bisher waren wir immer außerhalb der Saison oder Abseits der Trampelpfade unterwegs.Vor knapp zwei Jahren in Las Palmas/Gran Canaria ist es uns noch nicht so aufgefallen, weil wir selbst erst neu in der Szene waren, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4348" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="noch Fragen ..." rel="lightbox[120407]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Feuer.jpg"><img class="size-medium wp-image-4348 " title="Feuer" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Feuer-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">noch Fragen ...</p></div>
<p>Dies ist erst das zweite Mal, dass wir an einem Ort sind wo sich viele Langfahrtsegler versammelt haben, denn bisher waren wir immer außerhalb der Saison oder Abseits der Trampelpfade unterwegs.Vor knapp zwei Jahren in Las Palmas/Gran Canaria ist es uns noch nicht so aufgefallen, weil wir selbst erst neu in der Szene waren, aber jetzt sieht man doch die Dinge bereits mit anderen Augen. So liegt gleich neben bzw. hinter uns (kommt darauf an wie uns Wind und Strömung drehen) ein französisches “Wrack“. Vor ein paar Tagen kommen plötzlich drei junge Männer auf einem abgewrackten Jet-Skirumpf der ersten Generation mit einem hustenden 2,5PS-Motörchen und fangen an das Innenleben dieses Schiffes auszuräumen und an Deck zu stapeln.</p>
<div id="attachment_4350" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="... zur Entsorgung?" rel="lightbox[120407]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Feuer2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4350" title="Feuer2" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Feuer2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">... zur Entsorgung?</p></div>
<p>Eigentlich hätten wir erwartet, dass sie alles irgendwie an Land zum Entsorgen schaffen, aber weit gefehlt. In einer  alten Stahlbox an Deck wurde einfach ein Feuerchen entzündet und sie haben langsam angefangen alles zu verheizen. Wir haben diese Szene mit gemischten Gefühlen betrachtet und das Ablaufdatum auf unseren Feuerlöschern kontrolliert, denn kein normaler  Mensch macht ein großes offenes Feuer auf einem Kunststoffschiff und lässt noch dazu die schattenspendende Plastikplane weiter lustig über dem Cockpit wehen. Nach vier Tagen ist es ihnen dann doch zu mühsam geworden und sie haben damit begonnen, die kleineren Teile ins Wasser zu werfen und die großen Teile mit einem kleinen Optimisten an Land zu schaffen (was sie in der Dunkelheit getrieben haben wollen wir gar nicht genau wissen).Hier hängen einige Schiffe vor Anker, bei denen man nicht glauben sollte, dass sie noch seetauglich sind, aber zu unserer Verwunderung sind sie bewohnt und werden auch benutzt (die meisten sind Franzosen). Oder es gibt z.B. Segler, die zu jedem größeren Schiff, dass einläuft hinfahren und sich dann am Abend zum Essen und Trinken selbst einladen (bei kleinen Schiffen erwartet man eine Gegeneinladung, den Eignern von Superyachten ist es jedoch egal) und so günstig leben können.</p>
<div id="attachment_4351" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="Jean-Francois Dine mit Familie ..." rel="lightbox[120407]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Jean-Francois-Dine.jpg"><img class="size-medium wp-image-4351" title="Jean-Francois Dine" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Jean-Francois-Dine-300x166.jpg" alt="" width="300" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Jean-Francois Dine mit Familie ...</p></div>
<p>Der Unterschied zwischen den Schiffen, die um viel Geld in der Marina liegen und denen die kostenlos vor der Marina ankern, könnte oft größer nicht sein. Hier sehen wir viele Segler, die bereits seit Jahren unterwegs sind, jedoch nicht weiterkommen oder vorne und hinten kein Geld haben und hoffen auf Kosten anderer günstig leben zu können (was scheinbar auch gut funktioniert). Es gibt aber auch die Stillen, die fast unbemerkt und oft verkannt sind wie Jean-Francois Diné, der mit seinen beiden Kindern auf der Folle Avoine einem 10m-Stahlschiff lebt. Er war Gendarm in der Nähe von Paris und hat sich vor mehr als 20 Jahren vom System freigemacht. Nun lebt er von einer kleinen Pension und dem Erlös seiner Bücher. Seine Geschichten sind wirklich mitreißend und sein Stil ungeheuer lustig.</p>
<div id="attachment_4352" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="... und sein Schiff Folle Avoine" rel="lightbox[120407]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Folle_Avoine.jpg"><img class="size-medium wp-image-4352" title="Folle_Avoine" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Folle_Avoine-300x115.jpg" alt="" width="300" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">... und sein Schiff Folle Avoine</p></div>
<p>Er hat uns seine ersten beiden Werke -“Tausche Uniform gegen Ozean“ und “Vom Orinoco zum Amanzonas“  geliehen und wir haben sie buchstäblich verschlungen. Er dürfte sehr zufrieden mit seinem Leben sein, denn auch wenn der Weg noch so weit ist und die Wellen hoch, er sitzt munter pfeifend in seinem kleinen Ruderboot und kommt auch irgendwann an Land (er hat ja Zeit). Nachdem sie ihm das dritte Mal den Motor gestohlen haben kauft er sich einfach keinen mehr.</p>
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		<title>Fr. 30.03.2012 – Bootstaufe</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 03:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir Andi gut ins Flugzeug verfrachtet haben, ist unser Marathon für ein neues Dinghy gestartet. Schwitzend sind wir mehrere Tage bei größter Hitze von einem Bootsshop zum anderen gelaufen, haben uns Angebote eingeholt und Preis/Leistungsvergleiche geschlossen. Endlich ist doch die Entscheidung gefallen und wir sind stolze Besitzer eines neuen 3m langen Zodiac mit Hartboden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4355" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="drei Personen + Gepäck?!?" rel="lightbox[120330]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Dinghy+A.jpg"><img class="size-medium wp-image-4355" title="Dinghy+A" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Dinghy+A-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">drei Personen + Gepäck?!?</p></div>
<p>Nachdem wir Andi gut ins Flugzeug verfrachtet haben, ist unser Marathon für ein neues Dinghy gestartet. Schwitzend sind wir mehrere Tage bei größter Hitze von einem Bootsshop zum anderen gelaufen, haben uns Angebote eingeholt und Preis/Leistungsvergleiche geschlossen. Endlich ist doch die Entscheidung gefallen und wir sind stolze Besitzer eines neuen 3m langen Zodiac mit Hartboden und 15PS Suzuki Aussenschnurpserl. Ob wir jetzt eines mit hartem oder weichem Boden nehmen stand außer Frage, nur ob es aus Hypalon (sonnenbeständig) ist, war eine Option mit der wir lange geliebäugelt haben, aber schlussendlich haben doch Preis und Lieferzeit überzeugt. Denn gut der doppelte Preis und 4-6 Wochen Lieferzeit im Gegensatz zu einem sofort erhältlichen normalen Zodiac haben dann den Ausschlag gegeben. Mit viel Hartnäckigkeit und Verhandlungsgeschick haben wir ein wirklich gutes Angebot herausgeholt, wobei uns die Tatsache dass eine Bootsausstellung mit Messeangeboten ins Haus gestanden ist, uns natürlich doch auch sehr geholfen hat.</p>
<div id="attachment_4356" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="ALT und NEU" rel="lightbox[120330]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/alt_neu.jpg"><img class="size-medium wp-image-4356" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/alt_neu-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">ALT und NEU</p></div>
<p>Da wir ja hier nur auf der „Durchreise“ sind, haben wir uns zum Glück, neben dem ausgehandelten Rabatt, die hiesige Steuer von 16% erspart und so fast einen europäischen Preis bezahlt. Noch zwei Tage haben wir rudern müssen, bis es uns unser neues Baby dann endlich geliefert wurde und wir es feierlich mit Sekt auf den Namen “Petit Taurus“ getauft haben. Schon die ersten vorsichtigen Runden im Hafenbecken haben uns begeistert, denn das Teil geht ab wie die Hölle und jetzt können wir auch zu entfernteren Tauchplätzen und Stränden schnell und sicher über die Wellen gleiten und müssen uns nichtmehr von den brechenden Wellen kurz vor dem Strand überrollen lassen (nun sind wir schneller!) . Damit uns unser neues Boot hoffentlich auch noch lange Freude macht, brauchen wir natürlich auch einen Sonnenschutz. Die Angebote von den Segelmachern haben uns schier erstarren lassen (abgesehen von den langen Wartezeiten) und da wir ja selbst eine Nähmaschine an Bord haben, wird eben diese aktiviert.</p>
<div id="attachment_4357" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a title="nicht die Orientierung verlieren ..." rel="lightbox[120330]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Naehen1.jpg"><img class=" wp-image-4357 " title="Naehen1" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Naehen1-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">nicht die Orientierung verlieren ...</p></div>
<p>Eine wahre Freude ist es zwar nicht unbedingt bei der größten Hitze auf einem schwankenden Schiff im engen Cockpit zu sitzen und sich auf einem kleinen Tisch durch meterlange Stoffbahnen zu wühlen, aber mit ein bisschen Geduld und Nervenstärke ist auch dies zu bewältigen und unser Sonnenschutz für Motor und Boot ist wirklich gut geworden und zu dem haben wir uns viel Geld gespart. (Obwohl wäre uns unser anderes Boot nicht abhanden gekommen, hätten wir uns den ganzen Zores und das Geld ersparen können).</p>
<div id="attachment_4359" class="wp-caption alignright" style="width: 268px"><a title="... sonst passts nicht" rel="lightbox[120330]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Naehen3.jpg"><img class=" wp-image-4359 " title="Naehen3" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Naehen3-287x300.jpg" alt="" width="258" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">... sonst passts nicht</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Do. 22.03.2012 – Crispy Duck in Papeete / Tahiti</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 04:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polynesien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Da bereits am Freitag unsere Zeit hier abläuft und wir noch ein paar Tage Tahiti erkunden wollen, sind wir bereits am Dienstag wieder in See gestochen. Nicht ohne vorher nochmals überall nachzufragen, ob vielleicht unser Boot doch irgendwo gesehen wurde – aber leider vergebens. Wie nicht anders erwartet, war die Überfahrt ohne Probleme und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4364" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="Surfer am Pointe Papen´o" rel="lightbox[120322]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Surfer.jpg"><img class="size-medium wp-image-4364" title="Surfer" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Surfer-300x149.jpg" alt="" width="300" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Surfer am Pointe Papen´o</p></div>
<p>Da bereits am Freitag unsere Zeit hier abläuft und wir noch ein paar Tage Tahiti erkunden wollen, sind wir bereits am Dienstag wieder in See gestochen. Nicht ohne vorher nochmals überall nachzufragen, ob vielleicht unser Boot doch irgendwo gesehen wurde – aber leider vergebens. Wie nicht anders erwartet, war die Überfahrt ohne Probleme und wir sind durch die Riffeinfahrt direkt an der Altstadt von Papeete vorbei, um einen ersten Eindruck von der “Großstadt“ zu bekommen. Beim Flughafen mussten wir dann über Funk um Erlaubnis ansuchen, ob wir die Landebahn queren dürfen (war echt lustig, wenn man als Segler mit der Flugaufsicht reden muss). Bald waren wir in der Marina Taina und haben zum Glück ein Plätzchen nicht zu weit vom Dinghysteg entfernt gefunden, denn im Augenblick ist jeder Meter, den wir in dieser „Kinderbadewanne“ gegen Wind und Wellen rudern müssen eine echte Herausforderung. Bereits zu Mittag haben wir bei toller Musikuntermalung die exotischen Spezialitäten am Markt von Papeete verkostet und haben uns durch die geschäftigen Gassen treiben lassen. Am Abend war natürlich Roulette angesagt – dies sind fahrbare Essensstände die bei Einbruch der Dämmerung am Hafen aufgebaut werden. Endlich lässt die Hitze des Tages etwas nach und wir genießen die herrlich milde Nacht. Scheinbar dürften hier alle Leute ein Auto oder Motorrad besitzen, denn kaum jemand weiß wo die Busstationen sind und Abends fahren sie sowieso nur bis 20 Uhr. So bleibt uns nichts anders übrig, als ein teures Taxi zu nehmen um wieder zu unserem Schiff zu kommen.</p>
<div id="attachment_4366" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="Blowhole bei Araaoaho" rel="lightbox[120322]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Blowhole.jpg"><img class="size-medium wp-image-4366" title="Blowhole" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Blowhole-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Blowhole bei Araaoaho</p></div>
<p>Am Mittwoch mussten Christoph und Babsi endlich mal die offizielle Einklarierung in Französisch Polynesien machen und so sind wir zum Hafenamt und die Immigration gelatscht. Irgendwie kommt es einem vor, als hätte eine Hand keine Ahnung was die andere macht, denn wir werden nur weiter geschickt, aber niemand nimmt uns richtig zur Kenntnis. Damit wir nicht wieder mit dem Taxi heimfahren müssen, sind wir bereits am späten Nachmittag wieder am Schiff und gehen am Abend in die Pink Coconut-Bar zu Livemusik und einem leckeren Cocktail (Happy-Hour). All zu spät fahren wir jedoch nicht zurück zum Schiff, denn morgen Früh geht es mit dem Auto über die Insel.  Tahiti ist doch um einiges größer als Moorea und wir haben gute 120km vor uns. Trotz einiger gut restaurierter Marae und schöner Aussichtspunkte ist Tahiti weit aus nicht so beeindruckend wie Moorea.</p>
<div id="attachment_4369" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="sieht aus wie bei uns auf der Alm" rel="lightbox[120322]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Alm.jpg"><img class="size-medium wp-image-4369" title="Alm" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Alm-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">sieht aus wie bei uns auf der Alm</p></div>
<p>Das Paul Gauguin-Museum<strong> </strong>haben wir natürlich auch angesehen, aber da hängt nicht einmal ein Originalbild. Nur ein paar Skulpturen, aber dafür eine ausführliche Lebensgeschichte dieses famosen Malers und Bildhauers. Als Segler muss man natürlich auch den geschichtsträchtigen Fußspuren von Captain Cook`s  und anderen großen Seefahrern folgen und Point Venus besuchen. An jenem Punkt sollte der Durchgang der Venus beobachtet werden und der exakte Abstand Erde Sonne bestimmt werden. Leider hat  damals der Himmel seine Pforten geöffnet und der eigentliche Zweck der Reise fiel buchstäblich ins Wasser. Trotzdem konnte James Cook durch seine unglaublichen Kartografiefähigkeiten die Reise in einen Erfolg verwandeln.   Spät abends kommen wir heim und Andi darf noch seine Sachen packen, denn morgen geht es für ihn heim. Ich habe mich jedoch dazu entschlossen zu bleiben auf der Taurus anzuheuern.</p>
<div id="attachment_4370" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="hier kann ich bleiben" rel="lightbox[120322]" href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Crispy_Bad.jpg"><img class="size-medium wp-image-4370" title="Crispy_Bad" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/04/Crispy_Bad-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">hier kann ich bleiben</p></div>
<p>Alles Liebe euer  Crispy Duck</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mo. 19.03.2012 – Crispy Duck in Cook Bay / Moorea</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 06:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da Flaute und Regen angesagt waren, mussten wir einen Großteil der Strecke zu den Gesellschaftsinseln motoren. Zum Glück sind hier die Gewitter nur sehr kurz, aber dafür umso heftiger. Innerhalb von Minuten waren die aufgestellten Eimer voll und der Wassertank ist bald übergegangen (ein Eimerchen war dann mein persönlicher Swimmingpool). Für Andi und mich sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4315" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Cook-Bay.jpg"><img class="size-medium wp-image-4315" title="Cook Bay" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Cook-Bay-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Einfahrt in Cook Bay</p></div>
<p>Da Flaute und Regen angesagt waren, mussten wir einen Großteil der Strecke zu den Gesellschaftsinseln motoren. Zum Glück sind hier die Gewitter nur sehr kurz, aber dafür umso heftiger. Innerhalb von Minuten waren die aufgestellten Eimer voll und der Wassertank ist bald übergegangen (ein Eimerchen war dann mein persönlicher Swimmingpool). Für Andi und mich sind die Nachtwachen mal etwas ganz besonderes, denn wir können in diesen wirklich warmen Nächten im Cockpit liegen und den grenzenlosen Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre genießen. Hier wird einem erst bewusst, wie schnell eigentlich der Mond abnimmt und die Sterne am Himmel wandern. Zu Hause unter der Dunst- und Lichterglocke merkt man so etwas kaum. Die ganze Nacht auf Samstag sind wir bereits in Sichtweite von Tahiti gesegelt und im Morgengrauen hat sich dann die hohe Silhouette von Moorea gegen den orange-roten Himmel abgezeichnet. Wir konnten kaum genug staunen und fotografieren, so sehr hat uns die Einfahrt zur Cook Bay fasziniert (nicht umsonst ist diese Ansicht auf fast allen Prospekten und Ansichtskarten der  Südsee abgebildet). Zu unserer Überraschung war außer uns, nur mehr ein weiteres französisches Schiff vor Anker. Schnell war das Dinghy aufgebaut, der Motor montiert und schon waren wir an Land. In der Rezeption vom Club Bali Hai haben wir die ersten Informationen über die Insel und Mietwägen bekommen und haben uns genüsslich einen kühlen Schluck an der Bar gegönnt (bisher gab es keinerlei (offene) Lokale auf den Inseln).  </p>
<div id="attachment_4316" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Kanu1.jpg"><img class="size-medium wp-image-4316 " title="Kanu1" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Kanu1-300x52.jpg" alt="" width="300" height="52" /></a><p class="wp-caption-text">Überfall?!?</p></div>
<p>Den ganzen Tag war bereits Partystimmung in der Nähe der Schule und am Nachmittag plötzlich sehen wir unzählige Kanus und Motorboote auf uns zufahren. Wir hatten schon einen Überfall befürchtet und uns bewaffnet (mit Fotoapparaten), als wir die Anfeuerungsrufe für die Kanuten hören. Schnell sind wir wieder an Land gefahren und haben gerade noch die Siegerehrung miterleben dürfen. Es war nämlich die letzte und entscheidende Wettfahrt der polynesischen Schülermeisterschaft der 6er-Auslegerboote rund um Moorea (Strecke ca. 70km).</p>
<div id="attachment_4318" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Haka.jpg"><img class="size-medium wp-image-4318" title="Haka" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Haka-300x165.jpg" alt="" width="300" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">neuseeländischer &quot;Haka&quot;</p></div>
<p>Zu unserer Überraschung waren bei den über dreißig Teams sogar zwei Teams aus Neuseeland, ein Team aus Hawaii sowie zwei Mannschaften von den Osterinseln dabei. Die Neuseeländer haben, wie es sich gehört, zum Abschluss noch ihren traditionellen Haka (Kriegstanz) aufgeführt. Da wir bei der anschließenden Party den Altersschnitt doch erheblich erhöht hätten, haben wir dann doch, unserem Alter entsprechend, den Abend an Bord ausklingen lassen. Den ganzen Tag über hatten wir schon starken ablandigen Wind (eher ungewöhnlich) und kurz vor dem Schlafengehen als wir unser Beiboot an Deck heben wollten – oh Schreck &#8211; es ist nichtmehr da!  Einsam ist die Vorleine ins Wasser gebaumelt (abgerissen oder abgeschnitten – das ist hier die Frage). Leider war es bereits zu dunkel um eine Suchaktion zu starten und außerdem ist der Wind direkt aus der Riffausfahrt gestanden. So sind wir missmutig ins Bett gegangen und bereits beim Morgengrauen zu einer Suchaktion an die umliegenden Küsten und der Riffkante gestartet. Große Hoffnung hatten wir sowieso nicht und leider haben wir auch nichts gefunden. Zum Glück haben wir ja noch ein Notdinghy, es ist zwar sehr klein, aber besser als gar nichts. So ist uns nur der Weg zur Gendarmerie geblieben um dort ein Bild abzugeben und eine Verlustanzeige zu machen. <a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Moorea1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4321" title="Moorea1" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Moorea1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Danach haben wir doch noch unsere Inselrundfahrt mit dem Auto gestartet, denn was bringt es Trübsal zu blasen und außerdem sollten wir heute fröhlich sein, denn es ist Andi`s Geburtstag. (Wir hatten aber immer einen Blick auf die Küste, ob nicht doch noch unser Bananaboot irgendwo gestrandet ist). Moorea ist eine herzförmige Insel mit majestätischen Vulkangipfeln, die bis zu 1207m aufragen. Haupteinnahmequelle ist hauptsächlich Tourismus (es gibt  an der gesamten Küste Resorts mit Überwasserbungalows) und der Anbau von Ananas. Auf dem Weg zum Belvedere, wo man einen unglaublichen Blick über die Cook Bay und die Opunohu Bay mit ihren vorgelagerten Riffen und dem kitschig türkisen Wasser hat, sind wir auch beim Lycée Agricole stehen geblieben und über eine Stunde auf dem Naturlehrpfund gewandelt.</p>
<div id="attachment_4322" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Wasserfall.jpg"><img class=" wp-image-4322 " title="Wasserfall" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Wasserfall-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">erfrischendes Bad</p></div>
<p>Wir haben zwar schon einige der Pflanzen gekannt, aber es gibt hier so viele Sachen die man in Europa kaum kennt, dass die Erklärungen sehr lehrreich sind. Weiter ist es dann über einige Marae (alte Kultstätten) an der Küste entlang gegangen. Immer wieder sind wir stehen geblieben um den Kitesurfern oder Wellenreitern bei ihren halsbrecherischen Stunts  zu zusehen. Am Nachmittag sind wir durch den Dschungel zu einem Wasserfall gewandert und haben uns dort bei einem kühlen Bad erfrischt. Allzu lange durften wir aber nicht trödeln, denn die Sonne ist dem Horizont schon wieder sehr nah gekommen. Und wieder war ein Tag im Paradies zu Ende.</p>
<p>Alles Liebe,  euer Crispy Duck</p>
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		<title>Mi.14.03.2012 – Crisby Duck  in der Steilwand der Anse Amyot</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 21:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits mehrere Angelköder wurden Opfer von Raubfischen, entweder haben sie sie einfach in der Mitte durchgebissen oder die Haken waren so verbogen, dass sie dann unbrauchbar wurden. Auf unserem Weg nach Toau hatten wir jedoch wieder Glück, denn ein 1m langer Mahi-Mahi (Goldmakrele) hat sich an unserem Angelhaken verfangen und konnte erfolgreich geborgen, jedoch leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4290" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Mahi_Mahi.jpg"><img class="size-medium wp-image-4290" title="Mahi_Mahi" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Mahi_Mahi-243x300.jpg" alt="" width="243" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">genug Frischfleisch für die nächsten Tage</p></div>
<p>Bereits mehrere Angelköder wurden Opfer von Raubfischen, entweder haben sie sie einfach in der Mitte durchgebissen oder die Haken waren so verbogen, dass sie dann unbrauchbar wurden. Auf unserem Weg nach Toau hatten wir jedoch wieder Glück, denn ein 1m langer Mahi-Mahi (Goldmakrele) hat sich an unserem Angelhaken verfangen und konnte erfolgreich geborgen, jedoch leider nichtmehr reanimiert werden. So hat es in den nächsten Tagen lecker-scharfes Fischcurry und sagenhaftes Poisson cru (mit selbstgemachter Kokosmilch u. Limettensaft marinierter roher Fisch) zum Futtern gegeben (keine Entengrütze). In der Anse Amyot  leben Valentina und Gaston. Sie haben sogar Mooringbojen für die Segler ausgelegt, man kann bei ihnen essen und Wasser holen und sie verwöhnen ihre Gäste mit frischen Kokosnüssen und Früchten. Es ist eine der wenigen Stellen, wo man außerhalb der Lagune am Aussenriff in einer “relativ“ geschützten Passage liegt und an der Steilwand tauchen kann. Natürlich etwas ganz besonderes, wenn man bedenkt, dass es fast senkrecht ins tiefe Blau geht und man weiß, dass es dort so um die 1200-1500m tief ist.</p>
<div id="attachment_4291" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Steilwand.jpg"><img class="size-medium wp-image-4291" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.sytaurus.com/wp-content/uploads/2012/03/Steilwand-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">tiefer und tiefer</p></div>
<p>So steigen wir zu viert (zum Glück bin ich leicht und klein) mit samt unseren ganzen Tauchequipment in unser kleines Bananaboot (geht sich sogar aus) und fahren durch die Brandungswelle hinaus auf die offene See. Dort stürzen wir uns ins unendliche Blau und tauchen Richtung Riffkante ab. Wir müssen sehr aufpassen, dass wir vor Begeisterung nicht zu tief tauchen, denn immer ein bisschen tiefer vor einem ist etwas noch interessanteres und wie schon gesagt, der Meeresgrund ist hier nicht erreichbar und man verliert sehr schnell das Gefühl für die Tiefe. Eigentlich sollte es hier viele Hochseehaie wie z.B. Hammerhaie und Leopardenhaie geben. Uns zeigen sich leider nur die obligatorischen Grau- und Riffhaie aus der Nähe und ein Manta in weiter Entfernung. Jedoch ist die Vielfalt der Fische an der Riffwand nahezu unerschöpflich und wir können kaum genug davon bekommen. So gehen wir so oft wie möglich ins Wasser und irgendwann wachsen meinen Begleitern wahrscheinlich noch Schwimmhäute und Kiemen. </p>
<p>Alles Liebe wünscht euch</p>
<p>Crispy Duck</p>
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